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Landesbanken sollte nicht international wirken
Landesbanken sollte nicht international wirken
Derzeit wird über verschiedene Möglichkeiten nachgedacht, wie die schwächelnden Banken aus der Misere geholt werden können. Ein Modell beschäftigt sich in diesem Zusammenhang damit, dass diese Banken enteignet werden sollen. Dieser Enteignung durch den Staat folgt die anschließende Weiterführung als Eigenbetrieb auf dem Fuße.
Diese Variante ist für die Münchener Hypo Real Estade vorgesehen. Damit wäre diese Bank dann eine Staatsbank. Warum ist die Hypo Real Estade aber so wichtig und überlebensnotwendig für die öffentliche Hand? Die HRE platziert vor allen Dingen deren Pfandbriefe und deren Verschwinden von der Bildfläche würde den Staat in allerhöchste finanzielle Not bringen. Deshalb ist deren Rettung so wichtig.
Was führte aber letzten Endes tatsächlich dazu, dass verschiedene Landesbanken in diesen Strudel gerieten und nun um ihr Überleben kämpfen müssen?
Normalerweise gehört es zu den Aufgaben der Landesbanken, Projekte im jeweiligen Bundesland zu finanzieren. Außerdem sollten sie den Zahlungsverkehr zwischen den Sparkassen abwickeln. Statt dessen gründeten sie weltweit Filialen und fielen damit umgehend auf die Nase. Die faulen Papiere aus den USA trugen in hohem Maße dazu bei, dass die Banken, die diese mit Vergnügen entgegen nahmen, das Nachsehen hatten. Tatsache ist, dass diese Banken nun mit den Folgen ihres Tuns zu kämpfen haben.
Das Fazit, das aus gegebenem Anlass daraus gezogen werden sollte, ist, dass Landesbanken lediglich auf der für sie bestimmten Ebene operieren sollten. Der internationale Finanzmarkt bleibt den Banken vorbehalten, die dazu auch tatsächlich in der Lage sind.
Meldung vom 29.04.2009
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