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Bank oder Bausparkasse – Was ist günstiger?
Wer für die Finanzierung der eigenen vier Wände ein Darlehen benötigt, der hat in der Regel mehrere Optionen, auf die er zurückgreifen kann.
Zum einen bieten die Banken Kredite an, die zur Baufinanzierung herangezogen werden können. Zum anderen haben die Personen, die für die Zukunft einen Hausbau geplant haben, meist schon einen Bausparvertrag abgeschlossen, mit dem sie dann über die notwendigen Mittel verfügen.
Nun stellt sich die Frage, welche der beiden Varianten wohl die günstigere ist. Ein kürzlich durchgeführter Test brachte ein ziemlich eindeutiges Ergebnis. Nach dem haben die Bausparkassen in den meisten Fällen die besseren Konditionen, die sie an ihre Kunden weitergeben können. Die Banken schneiden dabei nicht so gut ab und rangieren erst hinter den Bausparkassen.
Die günstigste Bausparkasse konnte ihren Kunden einen Immobilienkredit mit einem Effektivzins von 4,02 Prozent anbieten und das in Verbindung mit einer Zinsbindung und etwa 24Jahren Laufzeit. Eine Zinsbindung über mehr als 20 Jahre und einen so günstigen Effektivzins können die Banken kaum bieten. Hier war ein derartiger Effektivzins nur denkbar, wenn sich die Zinsbindung auf zehn oder 15 Jahre belief.
An dem komplizierten Verfahren bei einem Bausparvertrag hat sich nichts geändert, aber die ungünstigen Zinssätze von einst gehören nun tatsächlich der Vergangenheit an. Die Bausparkassen haben deutlich aufgeholt und liegen in den meisten Fällen vor allen anderen Kreditinstituten. Mit guten Konditionen konnten nach den Bausparkassen noch einige regionale Banken aufwarten und schnitten in diesem Test gut ab. Hierbei lohnt sich auf jeden Fall ein umfassender Vergleich der Konditionen.
Meldung vom 07.04.2010
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